Was ist ADAC?
ADAC ist kein Bonusprogramm — sondern Europas größter Automobilclub mit über 22 Millionen Mitgliedern. Du zahlst 54–139 €/Jahr und bekommst dafür Pannenhilfe rund um die Uhr (85 % der Pannen werden direkt vor Ort repariert), Rabatte bei über 400 Partnern in der Vorteilswelt und je nach Stufe Auslandsschutz bis hin zur weltweiten Krankenversicherung. Keine Punkte, kein Sammeln — der Wert steckt in den Leistungen und Rabatten.
Wann lohnt sich ADAC?
Ohne Aufwand: Mitgliedskarte an der Tankstelle zeigen (1 Cent/Liter bei Shell/Eni) → 12–24 €/Jahr Ersparnis. Deckt die 54 € Basis-Mitgliedschaft nicht.
Mit den 3 Tipps: Plus-Mitgliedschaft wählen, Freizeitpark-Rabatte und Mietwagen-Angebote mitnehmen → realistisch 120–200 €/Jahr Ersparnis bei einer Familie — deutlich über den 94 € Kosten für Plus.
Was sich zuletzt geändert hat: Nach einem Interview des ADAC-Verkehrspräsidenten zum CO2-Preis Ende 2025 gab es ~60.000 Kündigungen und seinen Rücktritt — der ADAC gewann im Januar 2026 aber über 100.000 neue Mitglieder zurück. Die Hauptversammlung hat am 23. Mai 2026 die erste Beitragserhöhung seit 2020 beschlossen: ab 1.1.2027 Basis 64 € · Plus 114 € · Premium 174 € (erste Rechnungen mit neuen Preisen ab Mitte November 2026). Fahrrad-Pannenhilfe ist jetzt bundesweit für alle Stufen inklusive.
So funktioniert es
Was Du bekommst: Pannenhilfe 24/7 (Auto + Fahrrad), Vorteilswelt-Rabatte bei 400+ Partnern — darunter Shell/Eni (Tanken), Tank & Rast (10 % auf Essen an der Autobahn), L'Osteria (12,5 %), FlixBus (10 %), Europcar/Sixt/Hertz (bis 20 %), LEGOLAND/Heide Park/SEA LIFE (20 %), Therme Erding, o2 (bis 50 % auf Mobilfunk), Dell (bis 20 %) und viele mehr. Dazu kostenlose Erstberatung bei Verkehrsrecht und je nach Stufe europaweiten oder weltweiten Schutz.
Die Stufen:
- Basis (54 €/Jahr): Pannenhilfe nur in Deutschland. Fahrrad-Pannenhilfe. Vorteilswelt.
- Plus (94 €/Jahr): Europaweite Pannenhilfe, Mietwagen bei Panne, Fahrzeugrücktransport, Notfall-Darlehen. 71 % aller Mitglieder sind hier.
- Premium (139 €/Jahr): Weltweit, inklusive Auslandskrankenversicherung (Stiftung Warentest: „Sehr Gut"), Unfallleistung 10.000 €, Schlüsseldienst.
Ab 1.1.2027 steigen die Beiträge erstmals seit 2020: Basis 64 € · Plus 114 € · Premium 174 €. Für 2026 gelten noch die obigen Preise.
Was es kostet: Ab 54 €/Jahr. Aufnahmegebühr 4 € (entfällt bei Lastschrift). Familienmitgliedschaft: Plus max. 164 €/Jahr, Premium max. 239 €/Jahr — egal wie groß die Familie. Kinder unter 18 kostenlos.
Anmeldung: Online auf adac.de in wenigen Minuten. Lastschrift einrichten, digitale Karte sofort nutzbar, Plastikkarte kommt per Post. Deine digitale Karte kannst Du per Screenshot in SuperCards einscannen.
Extras für Mitglieder: Die Mitgliedschaft ist personengebunden — Du bist in jedem Auto geschützt, auch als Beifahrer oder im Mietwagen. Dazu: kostenlose Erstberatung bei Verkehrsrecht, telemedizinische Beratung 24/7, kostenlose Fahrzeugtests (Licht, Bremsen) und das ADAC-Motorwelt-Magazin.
Gut zu wissen: 85 % der Pannen werden vor Ort repariert — Du fährst in den meisten Fällen einfach weiter. Wartezeiten sind offiziell 45 Minuten, abends und am Wochenende in der Praxis aber oft deutlich länger. Hinterlege Deine Mitgliedskarte in SuperCards, damit Du sie an der Tankstelle und im Freizeitpark immer griffbereit hast.
Die 3 wichtigsten Tipps
1. Plus statt Basis — der entscheidende Unterschied
Basis klingt nach dem logischen Einstieg, aber die Pannenhilfe gilt nur in Deutschland — kein Mietwagen, kein Rücktransport, kein Auslandsschutz. Für 40 € mehr pro Jahr bekommst Du mit Plus europäischen Schutz inklusive Ersatzfahrzeug und Heimtransport. Das ist genau das, wofür die meisten den ADAC haben wollen.
2. Vor jedem Ausflug die Vorteilswelt prüfen — der stille Gewinner
ADAC-Mitglieder erhalten bei LEGOLAND, Heide Park, Movie Park und SEA LIFE 20–25 % Rabatt — oft für bis zu 4–6 Personen pro Karte. Slagharen sogar 40 %, Serengeti-Park ein Kind gratis. Aber auch jenseits von Freizeitparks: L'Osteria gibt 12,5 % auf die Rechnung, Therme Erding 5 € pro Tageskarte, Starlight Express 20 % auf Tickets. Ein einziger Familienausflug kann die Jahresgebühr decken. Die Angebote wechseln saisonal: vor jedem Ausflug, jeder Reise oder größeren Buchung kurz auf der ADAC-Webseite unter Vorteilswelt prüfen.
3. Mietwagen über das ADAC-Portal buchen
Bis zu 20 % Rabatt bei Europcar, Sixt und anderen Anbietern plus kostenloser Zusatzfahrer (sonst 10–15 €/Tag). Der Zusatzfahrer allein kann bei einer Woche Mietwagen 70–100 € sparen. Direkt über die ADAC-Webseite buchen — Preise trotzdem mit Vergleichsportalen gegenprüfen.
Deine Ersparnisse (Best → Worst)
Freizeitpark- und Ausflugsrabatte — 20–40 % bei Parks, 12,5 % bei L'Osteria, 5 € bei Therme Erding. Ein Familienausflug kann die Mitgliedschaft refinanzieren.
Mietwagen über ADAC-Portal — bis zu 20 % Rabatt plus kostenloser Zusatzfahrer. Allein der Zusatzfahrer lohnt sich.
Mobilfunk und Streaming — o2 bis 50 % auf Tarife, RTL+ 30 %, waipu.tv 20 %. Laufende Ersparnisse, die sich über Monate summieren.
Kraftstoffrabatt (1 Cent/Liter bei Shell/Eni) + 10 % auf Essen bei Tank & Rast — bescheiden pro Tankfüllung, aber auf langen Fahrten summiert es sich.
Wer viel tankt, kann den Kraftstoffrabatt mit einer zweiten Methode kombinieren — siehe Extras für Profis.
Eventim-Deals und Kleinrabatte — kleine Rabatte (5–10 %), wechseln häufig. Nur mitnehmen, wenn Du ohnehin buchst.
Darauf solltest Du achten
- Basis = nur Deutschland. Panne im Ausland? Kein ADAC-Schutz. Viele erfahren das erst, wenn es zu spät ist.
- Kündigungsfrist: 3 Monate vor Ablauf des Mitgliedsjahres (schriftlich). Verpasst Du die Frist, verlängert sich automatisch um ein Jahr.
- Wartezeiten bei Pannen sind real. Offiziell 45 Minuten, in der Praxis abends und am Wochenende oft 2–4 Stunden.
- ADAC-Kreditkarte: Vorsicht vor der Teilzahlung. Standard ist Ratenzahlung mit 15,95 % Zinsen. Wer die Karte nutzt, muss aktiv auf Vollzahlung umstellen.
Wann sich ADAC nicht lohnt
- Du willst nur Pannenhilfe: Der KFZ-Schutzbrief Deiner Autoversicherung kostet 10–20 €/Jahr und deckt die Basis-Pannenhilfe ab. Allerdings fahrzeuggebunden statt personengebunden.
- Du fährst selten und nutzt keine Rabatte: Ohne Vorteilswelt zahlst Du 54–139 € für eine Leistung, die Du im besten Fall nie brauchst.
- Andere Automobilclubs bieten mehr fürs Geld: AvD und ACE bieten in der günstigsten Stufe bereits Mietwagen und Hotelübernachtung bei Panne — bei ADAC erst ab Plus. ACE ist für Familien besonders interessant, weil die ganze Familie im Grundpreis enthalten ist.
🔥 Extras für Profis
Kurzübersicht
| Kosten | Basis 54 €/Jahr · Plus 94 €/Jahr · Premium 139 €/Jahr (ab 1.1.2027: 64 / 114 / 174 €) |
| System | Bezahlte Mitgliedschaft mit Rabatten, kein Punktesystem |
| Effektive Ersparnis | Nutzungsabhängig: 12–24 € (nur Tanken) bis 150+ €/Jahr (aktive Vorteilswelt-Nutzung) |
| Karte | Physisch + digital (Apple/Google Wallet) |
| Mitglieder | 22,2 Mio. (Dez. 2024) |
| Webseite | adac.de |
Stand: Mai 2026



























